11.07.2009 Nordkurier – Demminer Zeitung Seite 17
10.07.2009, 01:16 Uhr – Verkehrsunfall auf der B110 in Kruckow
In der Nacht zum Freitag, dem 10.07.09, wurden wir über Funkmeldeempfänger zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert. Aus bisher ungeklärter Ursache wurde die Sirene nicht ausgelöst, was für uns sehr wichtig ist, da die Funkmeldeempfänger bei uns teilweise sehr veraltet sind und ihre Verlässlichkeit nicht immer hundertprozentig ist. So konnte das erste Fahrzeug nur mit 6 Kameraden ausrücken. Eine von uns zweite gefordert Alarmierung löste die Sirene wieder nicht aus, aber nun kamen zwei weitere Kameraden zur Unterstützung nach. Da auch die örtliche FFw Kruckow alarmiert wurde, reichten unsere Kräfte aus. Als wir am Einsatzort ankamen, sahen wir in der Kurve im Ort Kruckow am Rande der Abfahrt nach Kartlow einen PKW auf der Seite liegen. Einige Personen, die bereits am Unfallort waren versuchten den PKW mit Wagenhebern anzuheben, um die noch ansprechbare Person von unten aus den PKW zu befreien, was sicher nicht ganz ungefährlich war. Wir sicherten zuerst das auf der Seite liegende Fahrzeug. Als wir dann die Frontscheibe entfernen wollten, kroch die Insassin plötzlich durch den schmalen Spalt zwischen PKW und Asphalt, der durch den Wagenheber entstanden war. Die verunfallte Person wurde dann vom Rettungsdienst übernommen. Von der Leitstelle wurde auch eine dritte Wehr, die FFw Jarmen, alarmiert, deren Einsatz aber nicht mehr nötig war.
Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Fahrzeuge: TLF 16/25, RW 1
Kräfte: 8 Kameraden
FFw Kruckow:
Fahrzeug: LF 8
Kräfte: 2 Kameraden
09.07.2009 zwei mal Tragehilfe für den Rettungsdienst
Im neuen Zentrum für Beatmungspatienten in Tutow musste ein Patient mit einem Gewicht über 240 kg zu einer Untersuchung in eine Klinik verlegt werden. Da für so ein Gewicht die herkömmlichen Rettungswagen nicht ausgelegt sind, wurde ein Spezialfahrzeug mit einer speziellen Schwerlasttrage von der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg angefordert. Da der Beatmungspatient möglichst schonend verlegt werden sollte, forderte der leitende Notarzt des Landkreises Demmin uns zur Unterstützung an. Mit sieben Kameraden von uns und drei Sanitäter der BF Neubrandenburg sowie zwei Krankenschwestern, die die Beatmungs- und Intensivgeräte hielten, wurde der Patient sehr vorsichtig aus dem Pflegebett auf die Spezialtrage und dann in den Rettungswagen verlegt. Da diese Trage breiter als die Eingangstür in der Intensivpflegeeinrichtung war, musste der Patient durch das Fenster aus den Gebäude heraus gebracht werden. Als nach ca. drei Stunden der Patient aus der Klinik zurückgebracht wurde forderte die Leitstelle uns ein zweites mal an. Nun verlief der Einsatz genau so wie am Morgen, nur in umgekehrter Reihenfolge vom Rettungswagen zurück in Pflegebett.
Wir haben keine Fotos angefertigt, um die Persönlichkeitsrechte des Patienten zu wahren .
Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Fahrzeug: TLF 16/25
Kräfte: 8 Kameraden

