Wir wünschen ein Frohes Jahr 2012

27.12.2011 Nordkurier
21.12.2011, 08:48 Uhr – Suizid im PKW
An diesem Morgen wurden wir mit einem nicht alltäglichen Stichwort alarmiert: „Suizid im PKW bei Bentzin“. Die Leitstelle setzte eine Rettungskette mit Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und Kripo in Bewegung, da die Person noch im PKW eingeschlossen war. Wir und die anderen Rettungskräfte konnten diesen PKW in Bentzin aber nicht finden. Es stellte sich heraus, dass der Einsatzort in Pensin war und es einen Übermittlungsfehler beim Notruf gab. Wir brachen den Einsatz ab und die örtliche Feuerwehr übernahm den Fall.
Eingesetzte Kräfte und Mittel
Fahrzeuge: RW 1, TLF 16/25
Kameraden: 9
19.12.2011, 0:05 Uhr – Verkehrsunfall mit Lastzug bei Glätte auf der B 110
In der Nacht nach dem 4. Advent wurden wir mit dem Stichwort „Umgestürzter PKW bei Zarrenthin – kein Personenschaden“ alarmiert. Auf dem Weg zum Gerätehaus merkten wir, dass die Straßen spiegelglatt waren, und so setzten sich die Einsatzfahrzeuge ganz vorsichtig in Richtung Einsatzort in Bewegung.
An der Einsatzstelle sahen wir, dass nicht ein PKW sondern ein Lastzug die gesamte Bundesstraße versperrte. Auf der spiegelglatten Straße ist der polnische Lastzug zwischen den linken und rechten Straßenbäumen angeschlagen. Der gesamte Planenaufbau mit dem Alu-Gerüst und etlichen Paletten mit Pappe und auch einigen Tierpelze waren auf eine Länge von ca. 150 m quer über die Bundesstraße verteilt.
Wir sicherten zuerst aus Richtung Tutow die Straße durch eine Vollsperrung ab (von der anderen Seite hatte die Polizei schon abgesperrt) und leuchteten mit zwei Lichtmasten die Einsatzstelle aus. Nachdem die Polizei die Unfallstelle fotografiert hatte, haben wir mit Muskelkraft die Paletten und Aufliegerteile von der Straße geräumt und mit Schippen und Besen die Fahrbahn gereinigt.
Zum großen Vorteil der Polizei hatten wir einen Kameraden in unseren Reihen, der aus Polen stammte und somit den gesamten Einsatz als Dolmetscher fungierte. Nach ca. zwei Stunden konnte die noch fahrtüchtige Zugmaschine den völlig zerstörten Auflieger von der Straße ziehen und wir konnte den Einsatz beenden und rollten im Schritttempo nach Hause.
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Eingesetzte Kräfte und Mittel
Fahrzeuge: TLF 16/25, RW1, LF 16 TS
Kameraden: 14
14.12.2011 Nordkurier
06.12.2011 Nordkurier
02.12.2011 – Einsatzreicher Freitag
Um 16:30Uhr kam die Alarmierung mit dem Stichwort “Brand Müllcontainer im Flughafenring” über das Telefon herein. Geschwind machte sich unsere Jugendfeuerwehr zu dem angenommenen Containerbrand auf. Die Ursache für den Alarm war nicht wie so oft, eine Brandstiftung, sondern die Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr.
Nach einer kurzen Lageerkundung wurde der angenommene Containerbrand mit 2 D-Rohren abgelöscht. Beim Räumen der Einsatzstelle kam ein Passant vorbei und meldete eine Ölspur, die sein Kfz unweit der ersten Einsatzstelle verursacht hat. Daraufhin fuhren das TLF16/25 und das LF16 zu der vom Passanten beschriebenen Stelle, und tatsächlich - eine Ölspur. Wie in der Ausbildung gelernt, wurde der Verkehrsbereich gesichert, um ein gefahrloses Arbeiten der Einsatzkräfte zu ermöglichen. Bei der Lagefeststellung durch den Einsatzleiter, wurde eine verletzte Person festgestellt. Diese Person ist mit dem Fahrrad auf der Ölspur ausgerutscht und erlitt dadurch eine Platzwunde am Unterarm. Der Angriffstrupp versorgte die Verletzung und übernahm die Betreuung der verunfallten Person.
Der Umwelt zu liebe wurde natürlich kein Öl auf die Fahrbahn aufgebracht, sondern mittels Wasser simuliert. Die fiktive Ölspur wurde dann mit Ölbindemittel ( in diesem Fall Sand ) abgestreut.
Fazit der Übung: Hier und da gab es ein paar kleine Schwierigkeiten, aber es hat sonst alles reibungslos funktioniert.
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