Beiträge in der Kategorie: "Einsätze"

Am 05.03.2011 wurden wir zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in Zemmin alarmiert. Als wir dort ankamen, stellte sich heraus, dass ein Bürger seine Gartenabfälle kontrolliert verbrannte. Eine Gefährdung konnten wir nicht feststellen und kehrten deshalb zum Gerätehaus zurück.

Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Fahrzeuge: TLF 16/25, LF 16TS
Kameraden: 18

In der Nacht vom 08.02.2011 um 0:47 Uhr wurden wir von der Sirene und unseren Funkmeldeempfängern zum ersten Einsatz des Jahres 2011 gerufen. Durch den nächtlichen Sturm sind zwei Bäume naher der ehemaligen Konservenfabrik, dem heutigen DDR-Museum Tutow, auf die B110 gestürzt. Einen Baum konnten wir von der Straße ziehen, der andere wurde mittels Motorkettensägen zerlegt, um die Straße zu räumen.

Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Fahrzeuge: TLF 16/25, LF 16TS, RW1
Kameraden: 12

Wir wurden heute morgen zu einem Einsatz gerufen, weil auf dem Gelände einer Gerüstbaufirma in Kruckow ein nicht angemeldetes Lagerfeuer entzündet wurde. Da das Feuer etwas größer ausfiel und von der Straße aus nicht als kontrolliert zu erkennen war, meldeten sich besorgte Bürger bei der Leitstelle, die uns und die Feuerwehr Kruckow sofort alarmierte. Da wir gerade Ausbildungsdienst hatten, war das TLF 16/25 schnell besetzt und auf dem Weg zur Einsatzstelle.

Wir möchten die Chance nutzen und alle Bürger darauf hinweisen, dass solche großen Feuer beim Ordnungsamt anzumelden sind, um eben solche Fehlalarmierungen und den damit entstehenden Kosten zu vermeiden.

Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Fahrzeuge: TLF 16/25
Kameraden: 9

In dieser Nacht wurden wir nun schon zum dritten mal in diesem Jahr zu einem Brandmeldereinlauf in Alten- und Pflegeheim Tutow alarmiert. Zum Glück erwies sich dies wieder mal als ein Fehlalarm, der aber mutwillig durch einen Bewohner über einen Druckknopfmelder ausgelöst wurde. Wir lokalisierten über die Laufkarten den ausgelösten Melder und schalteten die BMA über das Feuerwehr-Bedienfeld zurück. Um ca. 3:30 Uhr konnten alle Kameraden wieder zurück ins Bett.

Eingesetzte Kräfte und Mittel
Fahrzeuge: TLF 16/25
Kameraden: 8

An diesem Tag lies eine Windböe eine Esche in der nähe des DDR-Museums umbrechen. Der Baum stürzte quer über die Bundesstraße 110, so dass der Verkehr zum erliegen kam. Als wir nach der Alarmierung zur Einsatzstelle fuhren, bemerkten wir schon das ein Großteil der Fahrzeuge von der Bundesstraße sich eine Umleitung durch den Ort suchten. Mit einer Motorkettensäge schnitten wir den Baum in Stücke und räumten die Straße. Nach ca. 15 Minuten war die Straße frei und der Verkehr konnte wieder weiter rollen. Als einige Kameraden nach ca. einer halben Stunde noch einmal an der Einsatzstelle vorbei fuhren, waren bereits alle zersägten Teile des Baumes verschwunden. (Denn Esche ist sehr gutes Kaminholz) :-)

Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Fahrzeuge: TLF16/25, LF 16TS
Kräfte: 8 Kameraden

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In der Nacht zum Sonntag wurden wir zu einem Großfeuer nach Loitz alarmiert. Da die Peenebrücke in Loitz nur für PKW´s überquerbar ist, hatten wir über Demmin einen Anfahrtsweg von 28 km. Schon über Funk konnten wir hören, dass bereits eine Vielzahl von Einsatzkräften aus allen Richtungen unterwegs waren, denn in der Stadt wurden gleich drei Feuer gelegt. Eine Lagerhalle (100 m x 30 m), ein Kindergarten und mehrere Container brannten an verschieden Stellen. Mehr als ein dutzend Wehren mit zeitweise 150 Kameraden aus drei Landkreisen waren im Einsatz. Unser TLF versorgte, mit einem weiteren TLF der FFw Wackerow, eine von drei Drehleitern mit Löschwasser. Das LF16 blieb zur Reserve in Bereitschaft. Um ca. 2:30 Uhr konnte unser LF16 die Einsatzstelle verlassen. Da unser Wehrführer zur Unterstützung der Einsatzleitung im ELW1 der FFw Loitz arbeitete, blieb das TLF bis kurz vor dem Abrücken der letzten Kräfte vor Ort. In dieser Nacht wurde die Uhr von Sommer- auf Winterzeit umgestellt, was zeitweise zur Verwirrung bei der wirklichen Einsatzdauer führte.

Eingesetzte Kräfte und Mittel der FFw Tutow
Fahrzeuge: TLF 16/25, LF 16 TS
Kräfte: 12 Kameraden

Bei der weiteren Suche nach Kampfmitteln auf dem Baugelände für die Flächen-Solaranlage auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Tutow, hat die Firma GRV LUTHE Kampfmittelbeseitigung GmbH eine weitere 250-Kilogramm-Fliegerbome gefunden. Dies ist nun schon der dritte Fund einer solchen Bombe auf diesem Gelände. Wie schon in der letzten Woche, wurden wir zur Absicherung der Löschbereitschaft für die Sprengung dieser Bombe angefordert. Um 09:00 Uhr wurde die Bombe kontrolliert durch einen Sprengmeister des Munitionsbergungsdienst M-V gesprengt.

Auf dem Acker, in der Nähe der Windkraftanlagen in der Gemeinde Bentzin, ist eine Strohpresse in Brand geraten. Etwa um 17:00 Uhr wurden wir alarmiert und fuhren mit dem TLF zur Einsatzstelle. Mit dem Schnellangriff konnten wir das Feuer recht zügig ablöschen.

In diesem Jahr wurde die Flächen-Solaranlage auf den ehemaligen Militärflugplatz in Tutow um einen weiteren Bauabschnitt von über 50 Hektar erweitert. Auch diese Fläche wird baubegleitend auf Kampfmittel überprüft. Die Firma GRV LUTHE Kampfmittelbeseitigung GmbH hat, wie schon im vorigem Jahr, wieder eine 250-Kilogramm-Fliegerbome, mit über 110 kg Sprengstoff, aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Um 11:00 Uhr wurde die Bombe kontrolliert durch einen Sprengmeister der Munitionsbergungsdienst M-V gesprengt. Wir stellten uns mit 12 Kameraden und 2 Fahrzeugen zur Absicherung der Löschbereitschaft außerhalb des Gefahrenbereiches auf. Nach der Sprengung überprüften wir den Bereich außerhalb der Detonationsstelle und konnten dann den Einsatz beenden.

Da in der Hansestadt Demmin der komplette Dachstuhl eines mehrgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus brannte, wurden die FFw Loitz und unsere Feuerwehr zur Unterstützung nachgefordert. Weil auch eine Person vermisst wurde, galt die Nachforderung speziell für Atemschutzgeräteträger. Nach uns wurden noch die FFw Kletzin/Pensin und später auch die FFw Dargun nachalarmiert. Wir fuhren mit dem TLF und unserem LO (der jetzt immer den Reserve-Stromerzeuger für das TLF mitführt) in die Hansestadt. Dort wurden wir in den Breitstellungsraum am Stadion eingewiesen. Am Einsatzort stellten wir zwei Trupps mit PA zur Personensuche bereit und stellten auch all unsere Atemluft-Reserveflaschen zur Verfügung. Nach über einer Stunde hat sich zum Glück herausgestellt, dass die vermisste Person nicht mehr im Gebäude war, da diese sich bereits selbst bei der Feuerwehr gemeldet hat. Wegen des Feuers musste eine Hauptverkehrsader der Stadt gesperrt werden, so dass es im gesamten Stadtgebiet zu starken Verkehrsbehinderungen kam. Um ca. 15:10 rückten wir ab und die FFw Demmin und Loitz beendeten die Löscharbeiten.

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Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Fahrzeuge: RW1, TLF16/25
Kräfte: 10 Kameraden