Freiwillige Feuerwehr Tutow


30.07.2010 – Nun wurde schon die dritte Fliegerbombe gefunden

geschrieben von Mathias Kunicke am 3. Aug. 2010 in der Kategorie Einsätze

Bei der weiteren Suche nach Kampfmitteln auf dem Baugelände für die Flächen-Solaranlage auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Tutow, hat die Firma GRV LUTHE Kampfmittelbeseitigung GmbH eine weitere 250-Kilogramm-Fliegerbome gefunden. Dies ist nun schon der dritte Fund einer solchen Bombe auf diesem Gelände. Wie schon in der letzten Woche, wurden wir zur Absicherung der Löschbereitschaft für die Sprengung dieser Bombe angefordert. Um 09:00 Uhr wurde die Bombe kontrolliert durch einen Sprengmeister des Munitionsbergungsdienst M-V gesprengt.

28.07.2010 – Brennende Strohpresse im Bentzin

geschrieben von Mathias Kunicke am 3. Aug. 2010 in der Kategorie Einsätze

Auf dem Acker, in der Nähe der Windkraftanlagen in der Gemeinde Bentzin, ist eine Strohpresse in Brand geraten. Etwa um 17:00 Uhr wurden wir alarmiert und fuhren mit dem TLF zur Einsatzstelle. Mit dem Schnellangriff konnten wir das Feuer recht zügig ablöschen.

22.07.2010 – Wieder eine Fünf-Zentner-Fliegerbombe gesprengt

geschrieben von Mathias Kunicke am 23. Jul. 2010 in der Kategorie Einsätze

In diesem Jahr wurde die Flächen-Solaranlage auf den ehemaligen Militärflugplatz in Tutow um einen weiteren Bauabschnitt von über 50 Hektar erweitert. Auch diese Fläche wird baubegleitend auf Kampfmittel überprüft. Die Firma GRV LUTHE Kampfmittelbeseitigung GmbH hat, wie schon im vorigem Jahr, wieder eine 250-Kilogramm-Fliegerbome, mit über 110 kg Sprengstoff, aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Um 11:00 Uhr wurde die Bombe kontrolliert durch einen Sprengmeister der Munitionsbergungsdienst M-V gesprengt. Wir stellten uns mit 12 Kameraden und 2 Fahrzeugen zur Absicherung der Löschbereitschaft außerhalb des Gefahrenbereiches auf. Nach der Sprengung überprüften wir den Bereich außerhalb der Detonationsstelle und konnten dann den Einsatz beenden.

31.05.2010 – ca. 13:00 Uhr Dachstuhlbrand im Wohn- und Geschäftshaus in Demmin

geschrieben von Mathias Kunicke am 31. Mai. 2010 in der Kategorie Einsätze

Da in der Hansestadt Demmin der komplette Dachstuhl eines mehrgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus brannte, wurden die FFw Loitz und unsere Feuerwehr zur Unterstützung nachgefordert. Weil auch eine Person vermisst wurde, galt die Nachforderung speziell für Atemschutzgeräteträger. Nach uns wurden noch die FFw Kletzin/Pensin und später auch die FFw Dargun nachalarmiert. Wir fuhren mit dem TLF und unserem LO (der jetzt immer den Reserve-Stromerzeuger für das TLF mitführt) in die Hansestadt. Dort wurden wir in den Breitstellungsraum am Stadion eingewiesen. Am Einsatzort stellten wir zwei Trupps mit PA zur Personensuche bereit und stellten auch all unsere Atemluft-Reserveflaschen zur Verfügung. Nach über einer Stunde hat sich zum Glück herausgestellt, dass die vermisste Person nicht mehr im Gebäude war, da diese sich bereits selbst bei der Feuerwehr gemeldet hat. Wegen des Feuers musste eine Hauptverkehrsader der Stadt gesperrt werden, so dass es im gesamten Stadtgebiet zu starken Verkehrsbehinderungen kam. Um ca. 15:10 rückten wir ab und die FFw Demmin und Loitz beendeten die Löscharbeiten.

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Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Fahrzeuge: RW1, TLF16/25
Kräfte: 10 Kameraden

21.05.2010, 0:03 Uhr – Wohnzimmerbrand in Kruckow

geschrieben von Mathias Kunicke am 30. Mai. 2010 in der Kategorie Einsätze

In dieser Nacht wurden wir zu einem Wohnzimmerbrand nach Kruckow alarmiert. Als wir an der Einsatzstelle (einem viergeschossiger Wohnblock) ankamen, rief ein Mann vom Balkon aus dem 3. Obergeschoss, dass es unter ihm brenne. Als unserer Einsatzleiter mit der Polizei bis zur Wohnungstür vorgingen, saß der Mieter im leicht verqualmten Treppenflur, stark angetrunken vor seiner Wohnung. Eine Nachbarin hatte bereits versucht ein brennendes Sofa mit einen Wassereimer zu löschen und konnten dadurch ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindern. Der leicht verletzte Mieter, mit einem Atemalkoholwert von 3,68 Promille, wurde an den Rettungsdienst übergeben. Ein Trupp übernahm die Restlöscharbeiten und entsorgte das Sofa aus dem Gebäude.
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Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Fahrzeuge: RW1, TLF16/25, LF16
Kräfte: 12 Kameraden

08.05.2010 – Einsatzübung im Alten- und Pflegeheim

geschrieben von Mathias Kunicke am 18. Mai. 2010 in der Kategorie Einsätze, News

Am Nachmittag des 08. Mai 2010 um 16:24 Uhr ertönte die Sirene und durch die Funkmelder kam die Meldung “Brandmeldeanlage im Pflegeheim Tutow”. An diesem Tag sollte auf Wunsch des Heimleiters eine Einsatzübung in seiner Einrichtung durchgeführt werden. Am Einsatzort bekam der erste Gruppenführer die Meldung eine Person ist eingeschlossen. Ein Trupp mit Pressluftatmer bekam die Aufgabe, die Person über die Laufkarten zu suchen. Der Zugführer teilte die zweite Gruppe zum Aufbau der Wasserversorgung von einen Hydranten ein. Die eingeschlossene Person wurde vom Trupp mit dem neu in den Pflegebetten integrierten Rettungsmatratzen aus dem Gebäude geholt. Ein zweiter Trupp simulierte die Brandbekämpfung. Im Anschluss wurde die Übung durch den Amtswehrführer ausgewertet. Die Übung sollte als Leistungsnachweis für die vergangenen Ausbildungen und Objektbegehungen dienen. Die aufgetretenen Fehler wurden dokumentiert und auf diese wird in den nächsten Ausbildungen näher eingegangen. Als Dank für die Leistungen während der Übung, hat der Heimleiter nach getaner Arbeit einen Grillabend ausgestattet.

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30.01.2010 Und es geht schon wieder los

geschrieben von Nico Müller am 4. Feb. 2010 in der Kategorie Einsätze

Am Samstag war es mal wieder so weit. Wir haben gerade den Schnee vor dem Gerätehaus beseitigt, der seit Stunden vom Himmel fällt, plötzlich schlägt der Funkmelder Alarm. Jemand hat sich mal wieder in einer Schneewehe festgefahren. Als wir an der Einsatzstelle ankamen, fanden wir gleich 2 PKW vor, die nicht mehr von der Stelle konnten und denen bereits von einem Schneepflug geholfen wurden. Wir kümmerten uns um die Feinarbeiten mit Schneeschiebern und Schaufeln.

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Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Fahrzeuge: RW1, LF16-TS
Kräfte: 10 Kameraden

11.01.2010 Schützenhilfe für FFw Schmarsow

geschrieben von Sebastian Dietze am 20. Jan. 2010 in der Kategorie Einsätze

Wir waren gerade dabei, mit 3 Kameraden die Auswirkungen des Sturmtiefs “Daisy” vor der Wache zu beseitigen, da löste unerwartet der Funkmelder aus. Das Einsatzstichwort war diesmal: “Feuer mittel, PKW-Brand Heydenhof”. Wir steckten unsere Schneeschieber in die 1 Meter hohen Schneeberge und fuhren 3 Minuten später raus nach Heydenhof. Laut Ausrückeordnung fällt Heydenhof in die Zuständigkeit der FFw Schmarsow, doch diese sind mit ihrem TLF 16/25 nur bedingt einsatzbereit, da sie immer noch mit den Auswirkungen der extremen Kälte vom Scheunenbrand in Alt Tellin zu kämpfen haben. Die Feuerlöschkreiselpumpe des Schmarsower W 50 hatte der geballten Kraft des sich ausdehnenden Eises nichts entgegenzusetzen und nahm total Schaden. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle brannte der Pkw im Motorraum. Unter der Vornahme vom Schnellangriff und Spreizer, mit dem wir die Motorhaube öffneten, bekamen wir die Flammen schnell unter Kontrolle. Als Schadensursache vermuten wir einen technischen Defekt.

09.-10.01.2010 – “Daisy” legt alles lahm

geschrieben von Nico Müller am 10. Jan. 2010 in der Kategorie Einsätze

Es begann bereits am Nachmittag des 09. Januar 2010. Das zu 16:30 Uhr geplante Verbrennen der Weihnachtsbäume musste schon aufgrund des starken Sturms abgesagt werden. Als dann noch verstärkter Schneefall einsetzte, kamen um 20 Uhr bereits die ersten Hilferufe von Autofahrern, die auf der Kreisstraße zwischen Kruckow und Schmarsow in Schneewehen steckengeblieben sind. Da keine Räumtechnik mehr verfügbar war, konnten wir die betroffenen Personen nur noch in die benachbarten Ortschaften nach Hause fahren und die havarierten Fahrzeuge auf der Straße zurücklassen. Diese Ereignisse versetzten die gesamte Wehr in erhöhte Alarmbereitschaft.

Gegen 5 Uhr am 10. Januar wurden wir dann von der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Demmin zur A20 bei Jarmen gerufen, um Personen, die auf dem Autobahnstück zwischen Jarmen und der Abfahrt Anklam festsaßen, “ins Warme” zu bringen. Dazu fuhren wir eine Art Shuttle-Service von den eingeschneiten Fahrzeugen in eine Notunterkunft in Jarmen. Dort wurden die festsitzenden Autofahrer durch andere Einsatzkräfte verpflegt.

Gegen Mittag rückten wir dann zum Freischaufeln der Fahrzeuge auf der A20 an, um die Strecke langsam zu räumen. Die Autobahn ist auf dem Streckenabschnitt aufgrund der Schneemassen aber weiterhin gesperrt.

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Auf der Seite von N24 sind auch Videos vom Einsatz auf der A20 verfügbar, z.B. mit dem Titel ‘Weiterhin Sorgen durch Tief “Daisy”‘. Die Videos lassen sich leider nicht verlinken, also einfach im Mediencenter von N24 danach suchen.

Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Fahrzeuge: RW1, LF16-TS
Kräfte: 12 Kameraden

18.12.2009 – Feuer bei eisiger Kälte

geschrieben von Sebastian Dietze am 20. Dez. 2009 in der Kategorie Einsätze

13:47 Uhr – der Funkmelder löst aus, die Sirene heult auf , Einsatzstichwort : Feuer groß, Brand Milchviehhof Alt Tellin. So lautete die Alarmierung der Leitstelle am 18.12.2009. Im gleichen Moment wurden die Wehren aus Alt Tellin, Schmarsow/Kruckow und Jarmen alarmiert.
Die Anfahrt zur Einsatzstelle erwies sich sehr schnell als schwierig, weil durch den Kälteeinbruch und die zum Teil nichtgeräumten Straßen die Fahrbahnen spiegelglatt waren. Am Einsatzort wurde das Ausmaß des Brandes klar. Die halbe Scheune stand im Vollbrand.
Zuerst wurde eine Riegelstellung zur benachbarten Scheune, die bis unter die Decke mit Heu gefüllt war, eingerichtet, um das weitere Ausbreiten des Feuers zu verhindern .Weiterhin wurde mit einem Innenangriff unter PA begonnen, denn die Dachbinderkonstruktion drohte weiter zu brennen und somit einzustürzen. Parallel dazu wurde die Löschwasserversorgung sichergestellt. Zuerst wurde die Zisterne angezapft, die sich auf dem Hof befand. Aufgrund des nicht unendlichen Wasservorrates der Zisterne beschloss die Einsatzleitung die Löschwasserversorgung über die rund 900 Meter entfernte Tollense sicherzustellen. Der Schaden wurde somit auf den vom Brand betroffenen Teil der Scheune begrenzt . Bei bis zu -20°Celsius kamen wir und unser Material an die Grenzen des Machbaren. Vereiste Strahlrohre, eingefrorene Kupplungen und eine 1cm dicke Eisschicht auf der Schutzkleidung waren die Folgen. Die größeren Schäden sollten sich erst am Tag danach bemerkbar machen!!! Um 10:00 Uhr des 19.12., nach einem 20 stündigen Einsatz, begannen wir das Falten der eingefrorenen Schläuche und machten uns auf zum Standort, wo schon das große Aufräumen auf uns wartete.

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